Schülerpreis Offene Tür

Mit dem Schülerpreis “Offene Tür” zeichnet der HEGEMALIGE e.V. seit dem Jahr 2004 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Eppendorf aus, die beispielhaftes und nachhaltiges soziales Engagement gezeigt haben.

Alle relevanten Informationen zu den Voraussetungen, Preisgeldern, Vorschlägen, zu der Jury und der Preisverleihung finden Sie in den, unter folgendem Link herunterladbaren, Richtlinien zu dem Preis “Offene Tür”.

2010

julian_hamborgDass er bei seiner eigenen Abi-Entlassungsfeier am 24. Juni im voll besetzten großen Saal der Patriotischen Gesellschaft mit dem Schülerpreis „Offene Tür 2010″ ausgezeichnet werden würde, konnte Julian Hamborg (Foto) kaum glauben. Unsere Auszeichnung erhielt der verdutzte 18-jährige, weil er sich über viele Jahre in beispielgebender Weise und ganz überwiegend in seiner Freizeit auf einem speziellen Feld für das Gymnasium Eppendorf engagiert hatte. Mit großem und stets verlässlichen Einsatz betreute er bei unzähligen Konzert- und Theaterproduktionen sowie bei vielen weiteren Veranstaltungen nicht nur die Ton- und Lichttechnik, er baute diesen Bereich im Laufe der Jahre mit viel Kreativität auch so weiter aus, dass unsere Schule auch dort mittlerweile ein professionelles Niveau erreicht hat. „Julian hat den Preis wirklich verdient”, sagte Brigitte Grosse-Stölten, die Schulleiterin des Gymnasium Eppendorf. „Jetzt, wo er sein Abi in der Tasche hat und unsere Schule verlässt, wird uns sehr, sehr deutlich, dass wir auf ihn und seine tolle Unterstützung eigentlich gar nicht verzichten können.”

2009

Nach einer mehrjährigen Pause haben wir im Sommer 2009 unseren Preis wieder vergeben. Ihn erhielten Katharina Emich (20), die seit vielen Jahren im Ronald McDonald Haus in der Robert-Koch-Straße aktiv ist, und Alexander Busold (19), der sich seit 2005 in der Kinder- und Jugendarbeit der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern engagierte.

Bild_1_Oberlach_Emich_Cords„Wir schätzen Katharina als eine ausgesprochen zuverlässige und feinfühlige ehrenamtliche Mitarbeiterin, die stets freundlich und fröhlich alle anfallenden Arbeiten in den Bereichen Hauswirtschaft und Elternbetreuung anpackt”, sagte Carolin Cords (auf dem Bild rechts neben Katharina Emich), Leiterin des Ronald McDonald Hauses bei der Preisübergabe durch den Ersten Vorsitzenden Heinz Oberlach. „Trotz ihres jungen Alters geht sie auch in schwierigen Situationen offen auf Menschen zu und spendet ihnen wertvollen Trost.”

Bild_2_Busold_Hansen„Alexander war in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde über viele Jahre eine wichtige und verlässliche Stütze”, so Diakon Lorenz Hansen (auf dem Bild rechts neben Alexander Busold). „Er fand zu den Kindern und Jugendlichen schnell einen guten Draht und verhalf ihnen mit vielen kreativen Ideen zu jeder Menge neuer Erfahrungen. Ohne seine souveräne Hilfe hätten wir in den vergangenen Jahren unsere beliebten mehrtägigen Kinder- und Jugendfreizeiten gar nicht durchführen können.”

Katharina Emich, die 2008 an unserer Schule ein Prädikatsabitur ablegte, studiert mittlerweile in Gießen Medizin, arbeitet aber an den Wochenenden, an denen sie in Hamburg ist, weiter ehrenamtlich im Ronald McDonald Haus. Alexander Busold hat 2009 an der Hegepenne sein Abitur mit der Note 1,0 bestanden. Er möchte nach einem längeren Auslandsaufenthalt Betriebswirtschaft studieren.

2005

Offene_Tur_2005-13kleinAm 22. Dezember 2005 erhielten Sofie Halben (16), Schülerin der Vorstufe, und Vincent Hasselgruber (13), Schüler der 8. Klasse, unseren Preis. Sofie Halben (auf dem Bildrechts neben Heinz Oberlach) hatte sich in ihrer Freizeit im Altersheim St.Markus engagiert, wo sie Bewohnerinnen und Bewohnern vorlas, mit ihnen Spiele machte und für sie Einkäufe erledigte. Vincent Hasselgruber (rechts neben Brigitte Grosse-Stölten) hatte eine eher ungewöhnliche Form sozialen Engagements gewählt – er gab regelmäßig Klarinettenkonzerte auf der Palliativstation des AK Barmbek.

2004

Preistragerinnen_22-10-04Die ersten Preisträgerinnen waren im Jahre 2004 Eva-Emily Eder (rechts) und Anna Schmeidler, zwei damals 15-jährige Schülerinnen der 10. Klasse unserer Schule. Den Preis erhielten die beiden für ihre regelmäßige ehrenamtliche Arbeit in der Suppenküche “Alimaus”, die der Hilfsverein St. Ansgar in Hamburg-Altona betreibt. Besucht wird die Einrichtung am Nobistor hauptsächlich von Obdachlosen, Drogenabhängigen, Sozialhilfeempfängern, Kranken aus einfachen Verhältnissen sowie Einwanderern aus Osteuropa, die in Deutschland keine Arbeit finden.

Mehr zur “Offenen Tür” finden Sie in unserem Pressespiegel sowie bei den Fotos vom Jahrestreffen 2004 in der Galerie! Mit unserem Preis wollen wir einmal natürlich soziales Engagement belohnen, gleichzeitig aber auch Anreize für andere Schülerinnen und Schüler geben, es den Ausgezeichneten gleichzutun. Der Preis “Offene Tür” kann in jedem Jahr maximal dreimal vergeben werden. Jeder der drei Preise ist in der Regel mit 1.000 Euro dotiert. Die Hälfte des Betrages geht an das Projekt oder die Institution, bei der das Engagement stattfindet, die andere Hälfte ist das persönliche Preisgeld der Ausgezeichneten.

Reichen Sie bitte Ihre Vorschläge für eine “Offene Tür” beim Vorstand des Vereins schriftlich ein. Nutzen Sie dazu bitte das Formular, das Sie hier herunterladen und ausdrucken können.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!